Formen von Essstörungen

Magersucht (Anorexia Nervosa):

Jugendliche und Erwachsene, die an Magersucht leiden, sind stark untergewichtig. Durch Hungern und extremes Körpertraining versuchen sie, ihr Gewicht zu reduzieren. Die Betroffenen nehmen ihren Körper nicht mehr objektiv wahr. Sie halten sich für zu dick, obwohl sie stark untergewichtig sind.

Ess-Brechsucht (Bulimia Nervosa):

Bei Jugendlichen und Erwachsenen, die an Bulimie leiden, bewegt sich das Gewicht meistens im Normbereich. So wird die Erkrankung von Betroffenen oft lange verheimlicht und bleibt somit unerkannt. Es kommt bei ihnen zu wiederholten Ess-Anfällen; anschließend wird das Erbrechen selbst herbeigeführt. Die Betroffenen leiden deshalb häufig unter großen Schuld- und Schamgefühlen.

Ess-Sucht (Binge-Eeating- Störung):

Bei dieser Krankheit treten Heißhungeranfälle auf, wobei hierbei auf Fasten, Erbrechen oder exzessive Bewegung verzichtet wird. Die Folge ist zumeist eine stetige Gewichtszunahme. 
Aber: nicht alle Übergewichtigen sind ess-süchtig!

Biggerexie:

Die Biggerexie oder auch Muskeldysmorphie ist – wie es sich zurzeit darstellt – eine ausschließlich junge Männer betreffende Essstörung, die mit den gängigen Schönheits- bzw. Männlichkeitsidealen zusammenhängt. Das Ziel der Betroffenen ist der perfekte Körper. Anders als bei der Magersucht und der Bulimie steht dabei nicht der Gewichtsverlust im Vordergrund, sondern der Muskelaufbau. Mittels exzessiven Trainings sowie der Einnahme von Nahrungsergänzungs- oder gar Dopingmitteln versuchen die jungen Männer, dem erstrebten „Idealkörper“ näher zu kommen.

Comments are closed.