Eltern

„Ich halte es für sehr wichtig, dass Eltern mit diesen Problemen nicht allein stehen, mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung gewinnen, ihre eigenen Belastungen und Ressourcen erkennen und gemeinsam mit anderen an Lösungswegen arbeiten können.“ Dr. Vera Geisel

Mit dem Ausbruch einer Erkrankung beginnt oft ein langer Leidensweg, aber nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Angehörigen. Eltern, Geschwister, Freunde oder Lebenspartner sind in der Regel durch das Auftreten einer Essstörungs-Symptomatik sehr verunsichert. In Kooperation mit der Fachambulanz der CaritasSozialdienste Rhein- Kreis Neuss GmbH bieten wir in Düsseldorf und Neuss informative und unterstützende Angebote für Eltern, Angehörige und Interessierte an.


Informationsveranstaltungen für Eltern

Pubertät & Essstörungen – Informationsabend für Eltern

Auf der Suche nach der eigenen Identität haben Jugendliche heutzutage viele Entwicklungsaufgaben zu meistern. In dieser Zeit, die von Neugierde, Aufbruch, oft aber auch Unsicherheiten und Selbstzweifeln geprägt ist, treten vermehrt Essstörungen auf. Diese stehen in engem Zusammenhang mit Identitätsthemen und krankmachenden Idealen unserer Zeit. Der Informationsabend sensibilisiert für diese Themen, gibt persönliche Einblicke in die Welt von betroffenen Jugendlichen und informiert sowohl über Essstörungen als auch über Hilfeangebote vor Ort.
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Essstörungen bei Jungen und Männern – eine Welt hinter Mauern

Essstörungen bei Jungen und Männern nehmen zu und werden dennoch weitgehend tabuisiert. Betroffene männliche Jugendliche und junge Männer bleiben bislang noch allzu oft allein mit ihrer Erkrankung. Neben Hintergrundinformationen zu Ursachen, Erscheinungsformen, Umgang mit Betroffenen und Hilfeangeboten gibt ein ehemals Betroffener mit selbst geschriebenen Texten und Bildern tiefe und persönliche Einblicke in seine Gefühls-und Gedankenwelt.
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Angebote für Angehörige

„Was zählt?!“ – Elternprogramm zu Essstörungen in 5 Modulen

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Das Elternprogramm „Was zählt?!“ möchte Eltern von betroffenen oder gefährdeten Jugendlichen umfangreich informieren, unterstützen und begleiten. In fünf Terminen geht es um Hintergrundinformationen zu Essstörungen, unterstützende Haltungen im Umgang mit der Erkrankung, Entwicklung von Ideen und Möglichkeiten für den Weg aus der Erkrankung sowie Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern. Im Anschluss ist eine Teilnahme an einer Elternselbsthilfegruppe in Neuss oder Düsseldorf möglich.
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Begleitete Elterngruppe

In dieser angeleiteten Gruppe haben Eltern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Im Gespräch sowie mit Hilfe kreativ-therapeutischer Methoden wie dem biografischen Schreiben entstehen dafür neue Ausdrucksmöglichkeiten. In dieser Gruppe haben Sie die Möglichkeit, sich selbst zur Sprache zu bringen, Erfahrungen auszutauschen und kreative Wege zu finden, um mit der Krise umzugehen. Gleichzeitig gibt die Arbeit in der Gruppe die Chance, die eigene Achtsamkeit zu stärken und Ressourcen zu entwickeln.
Die Gruppe trifft sich durchgehend einmal im Monat. Ein Einstieg ist im November sowie im Mai möglich.
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